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Ihre Fragen

Wieviel kostet die Behandlung?

Die Ambulanz für Manuelle Medizin konnte trotz aller Bemühungen keinen Vertrag mit den Gesetzlichen Krankenkassen bekommen. Deshalb muss nach der privaten Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet werden. Wir berechnen bis auf wenige, im Einzelfall zu begründende Ausnahmen den sogenannten Regelsatz der GOÄ.

Die erste Behandlung bei neurologischen Erkrankungen umfasst die genaue Befragung zur Vorgeschichte und den aktuellen Beschwerden, Untersuchung, Aufklärung, Behandlung mit verschiedenen Techniken der Manuellen Medizin, um die individuellen Reaktionen des Patienten zu beobachten, Formulierung des Behandlungsziels, Erstellung eines Behandlungsplanes, Besprechung eventueller Hilfsmittel und den Befundbericht. Sie dauert ungefähr 45 Min. und beläuft sich auf ca. € 150,-- bis ca. 180,--.

Eine zweiwöchige Komplexbehandlung mit täglicher ärztlicher manualmedizinischer Behandlung des ganzen Körpers, täglicher Massage, täglich neurophysiologisch begründeter Krankengymnastik, gegebenenfalls Ergotherapie, Hilfsmittelberatung, gegebenenfalls Röntgenuntersuchungen, gegebenenfalls Laufbandbehandlung und Behandlung mit extrakorporalen Stoßwellen kostet ca. € 1.600,-- bis € 2.700,-- je nachdem, welche Leistungen für die Behandlung erforderlich sind. Bei finanziellen Härtefällen können Sie sich mit unserem Förderverein „Mobilitas e.V.“ in Verbindung setzen.

 

Welche Kosten übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen?

Die Gesetzlichen Krankenkassen übernehmen grundsätzlich keine Kosten für die Behandlung in der Ambulanz für Manuelle Medizin. Einzelfallregelungen sind der Erfahrung nach aber möglich. In jedem Falle sollten Sie Ihre Krankenkasse vorher fragen.

 

Welche Kosten übernehmen die privaten Krankenkassen?

Bei der Erstattung der Kosten durch Private Krankenkassen sollte es keine Schwierigkeiten geben. Die Privaten Krankenkassen versuchen aber zunehmend, Kosten zu sparen. Manche Kassen neigen dazu, versuchsweise die Rechnungen zu kürzen. Wenn das der Fall ist, sprechen Sie mit uns, damit wir Ihnen Argumente an die Hand geben können, die geeignet sind, Ihnen zu Ihrem Recht zu verhelfen.

 

Welche Kosten übernehmen die Beihilfestellen?

Die Beihilfestellen verhalten sich recht unterschiedlich. Sie werden von den regional zuständigen Amtsärzten beraten, die ganz unterschiedlich entscheiden. Mancher Amtsarzt orientiert sich dabei an der Leistungserstattung der Gesetzlichen Krankenkassen. Ob das rechtens ist, kann hier nicht diskutiert werden. In jedem Fall aber sollten Sie vorher nachfragen, um zu erfahren, wie sich Ihre Beihilfestelle verhält. Bei Schwierigkeiten können Sie sich an uns wenden, damit wir Ihnen mit entsprechenden Argumenten helfen können.

 

Ist die manualmedizinische Behandlung gefährlich?

Entgegen eines auch in ärztlichen Kreisen weit verbreiteten Vorurteils, das auch in den Medien geschürt wird, ist die Manuelle Medizin im Vergleich zu den medikamentösen Behandlungen die weitaus sicherere und bei der Therapie schmerzhafter Zustände im Bereich der Wirbelsäule wirksamere Methode.


Wie bei allen medizinischen Eingriffen besteht natürlicherweise ein Restrisiko. Die behandlungstypischen Risiken der Manuellen Medizin wurden durch eine Arbeitsgruppe aus Anatomen, Neurologen, Orthopäden, Rheumatologen, Schmerztherapeuten, Allgemeinmedizinern, Fachärzten für Physikalische und Rehabilitative Medizin,  Manualmedizinern, Juristen für Arztrecht und Medizinrecht und den jeweiligen Vertretern der wissenschaftlichen Fachgesellschaften und Universitätskliniken untersucht. Als Ergebnis der Tagung wurde die sogenannte Frankfurter Erklärung publiziert (Nervenarzt 2005, 76:485-492). Danach können korrekt ausgeführte chirotherapeutische Manipulationen an der Wirbelsäule Bandscheibenvorfälle oder Schlaganfälle trotz aller gegenteiligen Behauptungen in den Medien nicht hervorrufen.

 

Was ist Atlastherapie nach Arlen?

Die Atlastherapie geht auf den französischen Arzt Dr. Albert Arlen zurück. Er erarbeitete eine Behandlungstechnik, die im Gegensatz zur weit verbreiteten Meinung keine chirotherapeutische Behandlung der Gelenke des 1. Halswirbels ("Atlas") darstellt. Die Atlastherapie nach Arlen wendet sich also nicht an die Kopfgelenke, sondern an die im Bereich der oberen Halswirbelsäule ganz besonders dicht liegenden Nervengeflechte. Diese Nervengeflechte haben Einfluss auf die Steuerung der Grundspannung (Tonus, Verspannungen etc.) der Muskulatur, der Faszien und Blutgefäße des ganzen Körpers.

Die Methode gehört zu den sanftesten manualmedizinischen Techniken überhaupt. Sie ist deswegen auch für die Behandlung von Säuglingen besonders geeignet. In über 20 Jahren sind keine Zwischenfälle, bei denen Patienten zu Schaden gekommen wären, bekannt geworden.

Nach vorheriger Untersuchung einschließlich der Auswertung von Röntgenbildern werden unter ständiger Kontrolle der Spannung der Muskulatur und des sogenannten vegetativen Systems mit dem Mittelfinger des Arztes ultrakurze, schmerzlose Impulse auf den Atlas gegeben. Es ist dabei absolut notwendig, die wohldosierten Impulse in eine individuell festzulegende, präzise Richtung zu lenken.

 

Warum ist die Röntgenaufnahme vor der Atlastherapie so wichtig?

Einerseits wird an Hand des Röntgenbildes die Impulsrichtung für die Atlastherapie festgelegt; andererseits müssen Kontraindikationen für die Behandlung zum Beispiel durch Missbildungen und/oder Fehlstellung der Kopfgelenkregion nach Unfällen frühzeitig erkannt werden. Die überraschende Diagnose einer wesentlichen Anomalie oder Fehlstellung der Übergangsregion vom Kopf zum Hals ist gar nicht so selten !!!



Was bewirken extrakorporale Stoßwellen?

Die Wirkung extrakorporaler Stoßwellen ist abhängig von der eingesetzten Energie. Hohe Energie wird gebraucht, um zum Beispiel Nierensteine zu zertrümmern. Mittlere und niedrige Energie wird seit Jahren in der Orthopädie zur Behandlung des Tennisellenbogens, des Fersensporns und der verkalkten Schulter eingesetzt.
Die Behandlung mit extrakorporalen Stoßwellen zur Linderung von Symptomen bei bestimmten neurologischen Erkrankungen wurde in der Ambulanz für Manuelle Medizin erarbeitet. Inzwischen wurde diese Behandlungsform besonders in Italien (u. a. Universität Verona) übernommen und erfolgreich eingesetzt.
Die in der Ambulanz für Manuelle Medizin verwendeten Energien sind  deutlich schwächer, als die international als "niedrigenergetisch" bezeichneten Stoßwellen. Diese Behandlungen sind nicht schmerzhaft.
Wir überblicken seit 1994 bis heute ca. 22.000 Einzelbehandlungen bei verschiedensten Erkrankungen, besonders auch an spastisch bewegungsgestörten Kindern und haben keine unerwünschte Wirkung oder gar schädigende Zwischenfälle gesehen.
Der heutige Stand der Wissenschaft lässt folgende symptomatische Wirkungen der niedrigenergetischen extrakorporalen Stoßwellen erkennen:
Stimulation des Energiestoffwechsels und wahrscheinlich des Wachstums  von Nerven, Verbesserungen der Muskelmechanik bei Kontrakturen (Muskelverkürzungen) und muskulärer Steifigkeit, Verminderung spastischer Reaktionen, Schmerzlinderung, Förderung des Wachstums von Blutkapillaren, Lymphgefäßen und des Zellstoffwechsels.
Wir verwenden die besonders niedrigenergetischen extrakorporalen Stoßwellen  zur Linderung von Symptomen bei spastischen und schlaffen Bewegungsstörungen, bei  Muskelschwundkrankheiten und bei Neuropathien, inkompletten Querschnittslähmungen, Spina bifida, bei Lähmungen nach Bandscheibenvorfall, Schädel-Hirn-Trauma, Schlaganfall, Wachkoma, verschiedenen Formen der Polyneuropathie und Postpoliosyndrom.

Wie kann ich mich bei Ihnen anmelden?

Wenden Sie sich bitte an das Sekretariat, wir beantworten gerne Ihre Fragen!

Tel. +49 (0) 7633-408-836,
Fax +49 (0) 7633-408-842

contact@amm-rheintalklinik.de

Ambulanz für Manuelle Medizin - Zentrum für Bewegungsstörungen
Thürachstraße 10 - D-79189 Bad Krozingen
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